Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich hoffe es geht Ihnen, Ihren Familien und Freunden gut!

Gesundheit ist momentan das wichtigste Gut das wir haben. Mit Hochachtung und Respekt denken wir an die Beschäftigten in den Krankenhäusern, Pflegeheimen, Lebensmittelgeschäften, an die Polizeibeamten, Rettungskräfte, Feuerwehrleute und all diejenigen, die sich jetzt für unsere Gesundheit im Kampf gegen das Corona Virus an vorderster Stelle in ständigem Einsatz befinden.

Lassen Sie uns jetzt das tun, was in dieser so noch nie da gewesenen Krise zu tun ist: Rücksicht nehmen und hinten anstellen. Wir wissen, dass die Zeit schwer ist und sich alle von uns nach Normalität sehnen. Sich wieder mit Freunden treffen, einkaufen ohne mulmiges Gefühl im Bauch oder aber einfach nur wieder unserem gewohnten Alltag nachgehen. Diese Sehnsüchte sind nachvollziehbar, sie sind menschlich. Jeder von uns kennt sie. Doch damit allein dürfen wir uns jetzt nicht beschäftigen. Wir dürfen nicht den Fokus auf das Wesentliche, das wirklich Wichtige verlieren. Es geht jetzt auch darum, weitere Ansteckungen und auch Todesfälle zu verhindern. Dafür müssen wir alle staatlichen Vorgaben aus Überzeugung umsetzen. Dabei dürfen wir nicht nachlässig werden. Mit der Diskussion über eine verfrühte Rückkehr in die Normalität, die aktuell gerade wieder an Fahrt aufnimmt, wird uns das nicht gelingen. Auch wir sind deshalb gut beraten, uns hier zurückzunehmen. Es geht darum, Menschenleben zu schützen und zu retten. Wir alle haben es selbst in der Hand, niemand von uns möchte Freunde und Kollegen in dieser Krise verlieren. Wir müssen solidarisch zusammen stehen. Und genau das ist es, was haften bleiben wird, wenn wir alle zusammen diese Krise bewältigt haben: Die große Solidarität in schweren Tagen. Nur wenn wir zusammenstehen, wird es uns gelingen, die jetzt vermehrt sichtbar werdenden Probleme gemeinsam zu lösen.

Und natürlich beschäftigen wir uns auch schon mit der Zeit nach dieser außergewöhnlichen Pandemie. Wir werden gut vorbereitet sein, wenn es darum geht, Lösungen zu präsentieren, wann und wie unser Fachverband wieder sein Angebot an fachlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen anbieten kann. Der Vorstand hat sich im März zum ersten Mal digital über eine Videokonferenz abgestimmt. Dieses Medium werden wir auch in naher Zukunft weiter intensiv nutzen. Wir werden Sie auch künftig per eMail und unsere Internetseite: https://fachverband-druck-medien.de auf dem Laufenden halten.

Wir können es drehen und wenden wie wir wollen, wir brauchen kurz-, mittel- und langfristig eine verlässliche Perspektive. Die kann uns im Moment niemand geben, weder Ärzte, noch Virologen und auch keine Politiker. Wir wollen deshalb mit finalen Entscheidungen noch etwas abwarten. Wir müssen einschätzen können, wann wir problemlos wieder zum Alltag zurück kehren können.

Der Tag X, an dem wir uns wieder persönlich treffen ist leider noch nicht gekommen, möglicherweise wird es noch etwas länger dauern als gedacht. Aber wir sind vorbereitet auf den Tag, an dem wir wieder starten können.

Passen Sie gut auf sich auf, bleiben Sie positiv gestimmt und negativ getestet!

Hans-Gerhard Klingelmeyer

Vorsitzender FDM Druck&Medien

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