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Besuch der Volkssternwarte Darmstadt e.V. am 19.09.2019

Am Donnerstag, dem 19. September, war eine 60 +/- Veranstaltung um 18 Uhr auf der Ludwigshöhe in Darmstadt angesetzt. Hierfür konnten die 25 Teilnehmer bis zum Schulzentrum Marienhöhe hochfahren, mussten aber die letzte Anhöhe zur 246m hohen Ludwigshöhe zu Fuß bewältigen. Den Teilnehmern machte dies allerdings keine Probleme, so dass der angebotene Transferdienst nicht in Aktion treten musste.

Für 18-20 Uhr hat zunächst ein zwangloses Zusammensein mit Stärkung in der dort oben befindlichen, sehr gemütlichen Ludwigsklause stattgefunden.  Die kleine Küche schaffte es trotzdem, allen rechtzeitig die kleineren und größeren Spezialitäten der Küche zu servieren. Es blieb sogar noch Zeit, die wunderbare Fernsicht von der Aussichtsplattform hinter dem Turm auf die Stadt und die fernen Taunushöhen zu genießen, und das alles bei untergehender Sonne.

Um 20 Uhr ging es dann auf die gegenüberliegende Seite zur Sternwarte zum verabredeten Vortrag mit Herrn Robert Schabelsky. Der Spätsommerabend bescherte uns einen wolkenfreien  Himmel, so dass wir noch vor dem Vortrag – quasi als Einstieg – auf der Plattform einen Blick durch zwei der voreingestellten Teleskope werfen konnten und zwei der großen Planeten unseres Sonnensystems -  den Saturn mit seinem Ring und den Jupiter mit drei seiner Monde – bewundern konnten.

Ein spannender, ausführlicher Vortrag über Werden und Vergehen von Sternen, sowie die Vorstellung aller Planeten unseres Sonnensystems vom Merkur bis Uranus  und Pluto, angereichert mit reichlich Film- und Bildmaterial, brachte uns im wörtlichen Sinne des Wortes den Himmel auf Erden näher. Die unermesslichen Dimensionen im Weltraum, dazu ein Bild mit Blick aus weiter Entfernung auf unsere Erde, die nur noch als winziger,  blassblauer Punkt im Dunkel des Universums zu sehen ist, sollte uns demütig  stimmen, denn dieser Planet  ist die einzige Heimat, die wir überhaupt kennen. Die Einsicht ihn pfleglicher zu behandeln und zu bewahren statt ihn ständig auszuplündern und zuzumüllen, sollte sich recht bald durchsetzen, sonst wird sich das irgendwann rächen.

Nach dem Vortrag ging es nochmals  zur Plattform. Da es inzwischen sehr dunkel geworden war,  waren jetzt die  Teleskope auf weniger lichtstarke Objekte gerichtet wie Doppelsterne, Sternhaufen und Spiralnebel.

Alle Teilnehmer zeigten sich beeindruckt  vom Blick ins All und von der guten, gemeinnützigen Arbeit der Mitglieder der Volkssternwarte, die in diesem Jahr ihr 50 jähriges Jubiläum feiert. Wir bedankten uns sehr herzlich bei den Akteuren für diese lehrreiche Abendvorstellung. Mit Taschenlampen vorsorglich ausgerüstet, ging es zu später Stunde zurück durch den dunklen Wald zu den Parkplätzen.

Karl-Heinz Thode